
Zu einem Marketingkonzept gehören Analyse der Ausgangslage, Zieldefinition, Strategie, konkrete Maßnahmen, Budgetplanung, Zeitplanung und Erfolgskontrolle. Alle Elemente greifen ineinander und bilden eine ganzheitliche Marketingstrategie.
Es gibt unter anderem klassische Marketingkonzepte, Online-Marketing-Konzepte, Content-Marketing-Konzepte, Social-Media-Konzepte sowie integrierte Marketingkonzepte, die mehrere Kanäle kombinieren.
Die 7P erweitern die klassischen 4P (Produkt, Preis, Platzierung, Promotion) um Personal, Prozesse und physische Ausstattung. Sie werden häufig im Dienstleistungsmarketing eingesetzt.
1. Situationsanalyse – Die Ausgangslage verstehen
Am Anfang jedes Marketingkonzepts steht die Analyse der aktuellen Situation. Dabei werden interne Faktoren wie Produkte, Stärken, Schwächen und Ressourcen betrachtet sowie externe Faktoren wie Markt, Wettbewerb, Zielgruppen und Trends. Häufig kommen hier Methoden wie SWOT-Analysen, Marktanalysen oder Wettbewerbsvergleiche zum Einsatz. Ziel dieser Phase ist es, ein realistisches Bild der Ausgangslage zu erhalten, auf dem alle weiteren Entscheidungen aufbauen.
2. Zielsetzung – Klare Marketingziele definieren
Auf Basis der Analyse werden konkrete Ziele festgelegt. Diese können beispielsweise die Steigerung der Markenbekanntheit, mehr Leads, höhere Umsätze oder eine stärkere Kundenbindung sein. Wichtig ist, dass Marketingziele messbar, realistisch und zeitlich definiert sind. Nur so lässt sich später überprüfen, ob die Maßnahmen erfolgreich waren.
3. Strategieentwicklung – Den Weg festlegen
In der Strategiephase wird entschieden, wie die definierten Ziele erreicht werden sollen. Dazu gehören Positionierung, Zielgruppenansprache, Markenbotschaften und der grundsätzliche Marketingansatz. Hier wird festgelegt, wie sich ein Unternehmen vom Wettbewerb abhebt und welchen Nutzen es kommuniziert.
4. Marketing-Mix-Planung – Maßnahmen konkretisieren
In dieser Phase werden die Strategien in konkrete Maßnahmen übersetzt. Klassisch orientiert sich der Marketing-Mix an den sogenannten 4P oder 7P. Dazu zählen Produkt, Preis, Platzierung und Promotion sowie – je nach Modell – weitere Faktoren wie Personal oder Prozesse. Die Maßnahmen müssen aufeinander abgestimmt sein, um eine einheitliche Markenwirkung zu erzielen.
5. Implementierung – Maßnahmen umsetzen
Nun folgt die praktische Umsetzung der geplanten Marketingmaßnahmen. Kampagnen werden gestartet, Inhalte erstellt, Werbemittel geschaltet und Prozesse etabliert. Eine klare Organisation und Verantwortlichkeit sind entscheidend, damit die Umsetzung reibungslos verläuft.
6. Kontrolle – Erfolg messen und optimieren
In der letzten Phase wird überprüft, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden. Kennzahlen wie Reichweite, Conversion-Raten oder Umsätze helfen dabei, den Erfolg zu messen. Auf Basis dieser Ergebnisse können Maßnahmen angepasst und zukünftige Marketingaktivitäten optimiert werden.